







Zink und Erkältungskrankheiten
Eine adäquate Zinkzufuhr ist essenziell zur Aufrechterhaltung der Integrität des Immunsystems. Während die Aktivierung des Immunsystems einen erhöhten Zinkbedarf voraussetzt, steht umgekehrt bereits ein leichter Mangel mit einer eingeschränkten Immunantwort und somit erhöhten Infektanfälligkeit in Zusammenhang.
Speziell bei Infektionskrankheiten wie Erkältungen finden Zinkpräparate im Bereich der Selbstmedikation verstärkt Anwendung. In verschiedenen placebokontrollierten Studien, in denen beim Auftreten erster Infektsymptome Zink alle 2 bis 3 Stunden in Dosen von je 13 mg verabreicht wurde, führte die Einnahme zu einer signifikant verkürzten Krankheitsdauer.
Zwar kamen verschiedene Übersichtsarbeiten und Metaanalysen zu dem Ergebnis, dass die Daten der bis dato veröffentlichten randomisierten klinischen Studien keine ausreichende Evidenz für eine verkürzte Erkältungsdauer durch eine alleinige Verabreichung von Zink zeigen, eine Zinkgabe innerhalb der ersten 24 Stunden nach Ausbruch der Erkältung kann allerdings deren Schwere reduzieren.








