







Mineralstoffe in dermatologischen Anwendungen
Verschiedene Mineralstoffe werden in der Dermatologie zur Behandlung unterschiedlicher Hauterkrankungen verwendet:
Aluminiumhydroxidacetet und Aluminiumacetotartrat
Diese beiden antbakteriell wirkenden Aluminiumsalze sind häufig Bestandteile von Tropfen zur Behandlung von Ödemen und Entzündungen im Ohr.
Aluminiumlaktat
Aluminiumlaktat wird in Lotionen zur Behandlung von Akne oder auch in Präparaten gegen verschiedene Erkrankungen im Mundraum, z.B. Zahnfleischbluten, verwendet.
Ammoniumlaktat
Schuppig-trockene Dermatosen werden mit Zubereitungen, die Ammoniumlaktat als Befeuchter enthalten, behandelt, beispielsweise Ichtiosis vulgaris.
Calamine
Die als Calamine bezeichnete Mischung aus Zinkoxid und Eisen (III)-oxid wird in topischen Zubereitungen als Adstringent und Antipruritikum verwendet, beispielsweise zur Linderung des Juckreizes bei Windpocken, Insektenstichen oder verschiedenen Ekzemen. Mögliche Zubereitungsformen sind Cremes, Lotionen, Puder oder Salben.
Calciumglukonat
Verätzungen mit Flußsäure werden oft mit einem Calciumglukonat-haltigen Gel behandelt.
Kupfer- und Manganglukonat
Diese beiden Mineralsalze finden in Zubereitungen zur Behandlung von Fissuren Verwendung, die während und nach dem Stillen auftreten.
Lithiumglukonat
Eine achtprozentige Lithiumglukonat-Salbe wird häufig bei der Behandlung von seborrhoischer Dermatitis eingesetzt.








