







Mineralsalze in der Nahrungsergänzung
Eine nach allgemein anerkannten Maßstäben gesunde und abwechslungsreiche Ernährung liefert dem Körper alle Nährstoffe, Mineralstoffe und Vitamine in ausreichender Menge.
Die zusätzliche Zufuhr von Mineralstoffen durch Nahrungsergänzungsmittel kann durch verschiedene Ursachen notwendig werden:
- Einseitige, ungesunde und nährstoffarme Ernährung
- Leben in einem Mangelgebiet (v.a. Jod)
- Erkrankungen und Rekonvaleszenz
- Blutverlust (Eisen)
Welche Mineralsalze bei der Behandlung oder der Prävention von Mangelzuständen zum Einsatz kommen hängt von verschiedenen Faktoren ab; beispielsweise
- Von der Verträglichkeit
- vom Metallgehalt
- der Darreichungsform
- der Bioverfügbarkeit
- der Löslichkeit
- der zugrundeliegenden Pharmakopöe
- dem Preis
- dem Geschmack und der Farbe
Mineralstoffe übernehmen im Körper vielfältige vitale Funktionen:
Calcium
Im Körper liegt Calcium größtenteils als Calciumhydroxylapatit in Zähnen und Knochen vor. Darüberhinaus ist Calcium ein wichtiges Signalmolekül bei der Erregung von Nerven und Muskeln, ist an zahlreichen Sekretionsprozessen, der Blutgerinnung und der Stabilisierung von Zellmembranen beteiligt.
Magnesium
Magnesium liegt im menschlichen Körper überwiegend in Form von Hydroxylapatit in Skelett und Zähnen vor. Es ist weiterhin ein essenzieller Cofaktor in mehr als 300 enzymatischen Reaktionen, spielt eine bedeutende Rolle im Muskelstoffwechsel, ist ein physiologischer Calciumantagonist und steuert so calciumabhängige Erregungsvorgänge im Körper.
Eisen
Eisen ist ein essenzieller Bestandteil von sauerstoff- und elektronenübertragenden Wirkgruppen hunderter Proteine und Enzyme. Die bekannteste Funktion von Eisen ist der Sauerstofftransport im Blut.
Zink
Die Wirkungen von Zink beruhen auf der Beteiligung an mehr als 300
enzymatischen Reaktionen, wobei es einerseits als Cofaktor und
andererseits als integraler Bestandteil fungiert. Im aktiven Zentrum
von Enzymen erhöht Zink deren Reaktivität.
Spurenelemente
Mineralstoffe, die in geringeren Mengen als 50 mg / kg Körpergewicht vorliegen, heißen Spurenelemente. Dazu zählen neben Eisen und Zink beispielsweise Chrom, Jod, Kupfer, Mangan, Molybdän oder Selen.








