







Steigerung der Löslichkeit
Unter Löslichkeit versteht man die Fähigkeit eines Stoffes, sich mit einem Anderen homogen zu vermischen. Mineralsalze lösen sich unterschiedlich gut in Wasser. Man unterscheidet zwischen schwer löslichen (< 0,1 mol/l), mäßig löslichen (0,1 bis 1 mol/l) und leicht löslichen Salzen (>1 mol/l).
Hochkonzentrierte Lösungen steigern Ihre Effizienz
Viele technische Prozesse, in denen Salzlösungen verwendet werden, laufen effizienter ab, wenn die verwendete Lösung möglichst hoch konzentriert ist.
Ebenso kann die Verwendung bestimmter Salze einen Prozess ungefährlicher gestalten. Eisen (III)-nitrat beispielsweise ist ein gut wasserlösliches Salz, das z.B. bei der Herstellung von Eisenkatalysatoren Verwendung findet. Allerdings stellt die Bildung nitroser Gase hierbei eine ernstzunehmende Gesundheitsgefährdung dar. Die Verwendung eines ungefährlichen Kations wie Citrat wäre eine sichere Alternative, birgt jedoch die Schwierigkeit, dass es wesentlich schlechter wasserlöslich ist als Nitrat.
Salze lösen Salze - der Einsalzeffektes
Eine möglichst hohe Salzkonzentration lässt sich unter Ausnutzung des so genannten Einsalzeffektes erreichen. Die Präsenz bestimmter Anionen steigert oftmals die Löslichkeit anderer Mineralsalze in einem Medium.
Beispielsweise lässt sich durch die Verwendung des gut löslichen Doppelsalzes Ammoniumeines (III)-Citrat die Löslichkeit von Eisen (III)-citrat nur 4 g/l auf 350 g/l steigern!
Auch die Löslichkeiten anderer schwer löslicher Salze lassen sich mit Hilfe von Löslichkeits-vermittlern erheblich erhöhen, z.B. Lithium-, Kalium-, Natrium- oder Ammoniumcitrat:
| Produkt |
Löslichkeit |
| Kupfer-(II)-citrat | 0,02 g/l |
| Kupfer-(II)-citrat mit Natriumcitrat | 60 g/l |
| Aluminiumlaktat | 17 g/l |
| Aluminiumlaktat mit Natriumlaktat |
30 g/l |
In Zusammenarbeit mit Ihnen entwickeln wir gerne auch andere, individuelle Kombinationen.


