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Polymere

In der Polymerchemie werden unterschiedliche Metallsalze in unterschiedlichen Prozessschritten bei der Herstellung von Polymeren oder zur gezielten Funktionalisierung der  Polymere verwendet. Eisen-, Kupfer- oder Mangansalze werden bereits bei der Herstellung bei redoxinitiierten radikalischen Polymerisationen verwendet.

Andere Polymerisationsreaktionen wie  die von Styrol2 benötigen verschiedene Metallsalze als Puffer, Stabilisatoren oder Säurefänger. Hier werden vor allem Calcium- und Magnesiumcitrate 2 verwendet. Bei der Emulsionspolymerisation von Latex kommen Salze wie  Calcium- oder Magnesiumnitrate oder auch  Calciumacetat beim Koagulationslösungsverfahren zum Einsatz. Sie spielen eine wichtige Rolle als Koagulierungsmittel oder Emulsionsbrecher.

Metallsalze des Aluminiums lassen auch die Stabilisierung von dreidimensionalen Makrostrukturen geeigneter Polymere einsetzen.

Polymere Schäume wie Polyethylen benötigen ein Treibmittel, welches die Gase freisetzt, die letztendlich zum Aufschäumen des Polymers führen. Hier eignen sich beispielsweise Citrate als endotherme Lieferanten von unbedenklichem CO2.

Auch in der weiteren Behandlung von Kunststoffen spielen Metallsalze eine Rolle. Oft laden sich Kunststoffe, als gute Nichtleiter, elektrostatisch auf. Auch bei der gezielten Aufladung mit Koronardrähten, wie sie bei der Herstellung von Polyesterfolien durchgeführt wird, kann durch  Magnesiumsalze als Additiv  eine ungewollte elektrostatische Aufladung verhindert oder können auch die elektrostatischen Eigenschaften der Oberflächen gezielt angepasst werden.