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Katalysatoren

Eine der häufigsten Anwendungen für Metallkatalysatoren in unserer automobilen Gesellschaft sind Abgaskatalysatoren in Kraftfahrzeugen. Sie wandeln die giftigen Abgase von Verbrennungsmotoren, vor allem Kohlenmonoxid, Stickoxide und unverbrannte Kohlenwasserstoffe, in unbedenkliche Stoffe wie Kohlendioxid, Stickstoff und Wasser um.

Während vor allem Platin, Palladium oder Rhodium als katalytisch wirksame Komponente in Frage kommen, spielen Kupfer, Eisen, Magnesium, Calcium und Strontium in diesem Bereich eine Rolle als Co-Metalle. Mit leicht zersetzbaren Anionen wie Acetaten oder Oxalaten können diese Metalle optimal thermisch abgeschieden werden. Magnesium- oder Lithiumacetat bzw. deren Citrate eignen sich als Fehlstellenbildner bei der Herstellung keramischer Katalysatoren.

Auch in der Kunststoffindustrie finden sich zahlreiche Anwendungen von Metallsalzen als Katalysatoren. Die Synthese von Hartschäumen wie Polyisocyanurate läuft über eine Katalyse der Polyurethane durch Kaliumacetat als Trimerisationskatalysator ab. Bei der Synthese verschiedener Polyesterfasern kommen Calcium-, Magnesium-, Zink- und Manganacetat als Umesterungskatalysatoren zum Einsatz.

Eine weitere Anwendung von Katalysatoren im Zusammenhang mit einer Umesterung ist die Synthese von Biodiesel aus landwirtschaftlich erzeugten Ölen und Methanol.